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"Der Rosenkavalier"
Metropolitan Opera

nna Tomowa-Sintow, geboren in Stara Zagora in Bulgarien, begann ihre musikalische Laufbahn sehr früh, als sie mit sechs Jahren anfing Klavier zu spielen. Zehn Jahre später gewann sie ihren ersten nationalen Gesangswettbewerb, was dazu führte, daß sie beim staatlichen Konservatorium in Sofia aufgenommen wurde. Dort studierte sie Gesang bei Prof. Zlatev-Tcherkin und der Sopranistin Katja Spiridonowa. Sie verließ das Konservatorium mit einem Diplom in Gesang und Klavier, wobei sie für ihre Diplomabschlußprüfung der Meisterklasse zum ersten Mal Tatjana in Tschaikowskys "Eugen Onegin" auf der Bühne sang.



In Salzburg




In Berlin

nmittelbar danach wurde sie eingeladen, sich dem Opernstudio der Leipziger Oper anzuschließen, wo sie 1969 ihr professionelles Bühnendebüt als Abigaille in "Nabucco" gab. Einen grossen künstlerischen Einfluss übte dabei der Dirigent Rolf Reuter auf sie aus, mit dem sie gemeinsam die meisten ihrer Opernpartien dort erarbeitete. Nach und nach baute sie ihr Repertoire auf mit Rollen wie Madama Butterfly, Traviata, Leonora ("Il Trovatore"), Desdemona ("Otello"), Manon Lescaut, Donna Anna ("Don Giovanni"), Ninabella in Werner Egks "Die Zaubergeige" und Arabella - einer Partie, die sie mit dem Generalmusikdirektor der Oper, Prof. Paul Schmitz, einem persönlichen Schüler von Richard Strauss, einstudierte. Während dieser Zeit begann sie außerdem mit dem Gewandhausorchester unter der Leitung von Kurt Masur Konzerte zu geben und bei Aufnahmen mitzuwirken. 1971 gewann sie Goldmedaillen bei den internationalen Gesangswettbewerben in Sofia und in Rio de Janeiro.



"Tosca"
Covent Garden London




"Don Giovanni"
Salzburg Festival

972 wurde Anna Tomowa-Sintow als Mitglied des Ensembles der Deutschen Staatsoper Berlin engagiert, wo sie bereits während ihres ersten Jahres zur Kammersängerin ernannt wurde. Einige Jahre später erhielt sie denselben Titel auch an der Wiener Staatsoper. In Berlin vergrößerte sie ihr Repertoire weiter um die Contessa ("Figaro"), Fiordiligi ("Cosi fan tutte"), Ariadne, Aida, Tosca, die Marschallin ("Rosenkavalier"), Elisabeth ("Tannhäuser"), Elsa ("Lohengrin") und Tatjana ("Onegin") und wurde von dem Kritiker Ernst Krause bewundernd die "Arabellissima" genannt.



"Capriccio"
Salzburg Festival




"Il Trovatore"
Chicago Lyric Opera

er erste internationale Durchbruch gelang 1973 mit dem "Verdi Requiem" im Pariser Dôme des Invalides und ein paar Monate später in Genf mit Desdemona ("Otello"). Noch im selben Jahr eröffnete sie die NHK Halle in Tokyo mit Beethovens 9. Sinfonie unter Wolfgang Sawallisch.



In Vienna




"Lohengrin"
Metropolitan Opera

973 sang Anna Tomowa-Sintow bei Herbert von Karajan vor für die bevorstehende Weltpremiere von Karl Orffs "De temporum fine comedia" bei den Salzburger Festspielen und wurde sofort engagiert. Sie arbeitete 17 Jahre lang mit dem grossen Maestro, wobei eine einzigartige Schaffensgemeinschaft entstand, die sich sowohl auf die Bühnenarbeit als auch auf Konzerte erstreckte (Tourneen nach Amerika und Japan eingeschlossen), und zahlreiche Plattenaufnahmen sowie Filmaufzeichnungen beinhaltete. In Roger Vaughans Biographie "A Biographical Portrait" (Weidenfeld & Nicholson) sagt Herbert von Karajan über Tomowa-Sintow: "Toscanini hatte niemals Zugang zu einer Stimme wie der ihren - sie kann Ihnen das hohe C um neun Uhr morgens singen."



"Tosca"
Bavarian State Opera




"Tannhäuser"
Vienna State Opera

hre Verbindung mit den Salzburger Festspielen und Maestro von Karajan nimmt einen besonderen Platz in ihrer Karriere ein. In den Jahren zwischen 1973 und 1991 war sie ständiger Gast bei den Salzburger Festspielen, und ihre vielen Aufführungen sowie Aufnahmen mit den Berliner als auch den Wiener Philharmonikern haben für die nächsten Generationen Maßstäbe gesetzt. Im Laufe dieser Zeit wurde sie zwei Mal mit dem Grammy geehrt - für ihre Einspielungen der Ariadne unter Levine und der Donna Anna (Don Giovanni) unter von Karajan. In Zusammenarbeit mit Maestro von Karajan hat sie Elsa, Contessa Almaviva, Marschallin, Donna Anna, zahlreiche Konzerte, unter denen auch Strauss' "Vier letzte Lieder", das "Verdi Requiem", das Mozart Requiem und "Ein Deutsches Requiem" von Brahms sowie viele andere gesungen, wobei alle Stücke auf Schallplatte aufgenommen und der größte Teil auch gefilmt wurde. Ihre einzigartigen Strauss-Interpretationen fanden ihren Anfang 1982 in Salzburg mit ihrem Auftritt als Ariadne unter Wolfgang Sawallischs Dirigat, gefolgt von ihrem Triumph als Marschallin in Karajans 83- und 84er Produktion des "Rosenkavalier". Diese Aufführung wurde im Fernsehen übertragen und auf CD und Video aufgenommen. 1985/86 dann folgte unter riesigem Erfolg sowohl bei den Kritikern als auch beim Publikum ihre Contesse Madelaine in "Capriccio" unter Horst Stein. Diese Aufführung wurde 1990 wiederaufgenommen und für Fernsehen gefilmt. Nachdem er einer der "Capriccio" Proben beigewohnt hatte, entschied von Karajan sich sofort, den Schlußmonolog (übrigens zum ersten Mal) zusammen mit den "Vier letzten Liedern" aufzunehmen. Später äußerte er über diese Aufnahme, die mehrere internationale Preise gewann: "Anna hat uns eine beispielhafte Interpretation dieser beiden Werke hinterlassen."



"Aida"
Chicago Lyric Opera




"Otello"
Vienna State Opera

ährend jener Jahre in Salzburg sang Anna Tomowa-Sintow Donna Anna gleich zweimal: Zum ersten Mal 1977/78 in Ponnelles Inszenierung von "Don Giovanni" unter Karl Böhm (die auch aufgenommen wurde), und danach unter von Karajan (die im Fernsehen übertragen und auf Video und einer Grammy gewinnenden CD veröffentlicht wurde) genau zehn Jahre später. 1989 sang sie - zum ersten mal in Salzburg - die Rolle der Tosca mit dem Dirigenten Georges Prêtre.



"Don Carlo"
Hamburg State Opera




"Tosca"
Salzburg Festival

nna Tomowa-Sintow wird als eine der größten Sopranistinnen unserer Zeit angesehen und ist in allen grossen Opernhäusern der Welt aufgetreten. Nach ihrem Debüt in Covent Garden (1975) als Fiordiligi ("Cosi fan tutte") kehrte sie regelmäßig dorthin zurück mit Partien wie Elsa, Contessa Almaviva, Ariadne, Amelia ("Un Ballo in Maschera"), Maddalena ("Andrea Chénier", im Fernsehen übertragen und auf Video veröffentlicht), Jaroslawna ("Prince Igor", Dirigent B.Haitink, im Fernsehen übertragen und auf Video veröffentlicht), und mit ihrer ersten Kaiserin ("Frau ohne Schatten"), eine Aufführung, die einmütig als eine ihrer großartigsten Darbietungen überhaupt aufgenommen wurde, sowie auch Tosca. 1995 wurde sie zum ersten Mal als Marschallin und 1997 in einem eigenen Arien-Konzertabend in London's Covent Garden stürmisch gefeiert.



"Die Frau ohne Schatten"
Marseille Opera




"Madama Butterfly"
Chicago Lyric Opera

hr Debüt an der Mailänder Scala gab sie 1982 als Elsa in der Abbado/Strehler Inszenierung von "Lohengrin" zur Saison Eröffnung. Mit der Scala sang sie auch die Desdemona neben Domingo als Otello und unter Carlos Kleibers Dirigat, Andrea Chénier mit Carreras und Cappuccilli, sowie Riccardo Chailly am Pult, und gab unter Sawallisch außerdem Konzerte mit den "Vier letzten Liedern" auf dem Programm, sowie einen Liederabend. Beim Maggio Musicale Fiorentino 1989 sang sie eine von Publikum und Presse stark bejubelte Marschallin.



"Rosenkavalier"
Metropolitan Opera




"Aida"
Chicago Lyric Opera

n der Wiener Staatsoper hat Anna Tomowa-Sintow nicht nur ihr gesamtes Strauss- und Mozart-Repertoire dargestellt (darunter auch Ponnelle's Neuinszenierung von "Figaro" unter von Karajan, sowie eine Reihe von Ariadne, Figaro's Hochzeit und Don Giovanni Vorstellungen unter dem Dirigat von Karl Böhm), sondern auch eine große Auswahl von Partien aus ihrem italienischen Fach gesungen, einschließlich der Leonora ("La Forza del Destino"), Manon Lescaut, Aida, Tosca, Amelia, Desdemona (in einer Neuinszenierung von "Otello" mit Domingo und Mehta als Dirigenten) und Elisabeth (in einer Neuinszenierung von "Tannhäuser" mit Maazel als Dirigenten), sowie Tatjana in "Eugen Onegin".



Norma"
Zurich Opera




"Arabella"
Cologne

in weiteres Opernhaus, welches sie regelmäßig besucht hat, ist die Münchner Staatsoper, wo in den 80er Jahren zwei ihrer bedeutendsten Triumphe, die Premiere von "Aida" (mit Muti als Dirigenten) und "Manon Lescaut" (mit Chailly als Dirigenten), stattfanden - In beiden Fällen war Domingo ihr Partner. Außerdem wurde sie in München als Marschallin, Arabella, Ariadne, Donna Anna, Amelia, Butterfly und Tosca gefeiert. Bei der Japan Tournee des Nationaltheaters im Jahre 1988 sang sie die erste "Arabella" überhaupt in Japan unter Sawallisch. Arabella hat immer eine sehr wichtige Rolle in ihrer Karriere gespielt. Sie sang diese Partie jeweils bei den Neuproduktionen in Köln, Hamburg (Regie: Otto Schenk) und Zürich. Hier, in Zürich, folgten auch die erfolgreichen Neuinszenierungen von "Ariadne" und "Tosca" (Regie: Tito Gobbi). An der Grand Opéra in Paris wurde sie gefeiert als Leonora ("La Forza del Destino", im Fernsehen übertragen), Elsa und Elisabeth in einer "Tannhäuser" Inszenierung, die den Regisseur Istvan Szabo zu seinem Film "Meeting Venus" inspirierte.



"Ariadne auf Naxos"
Zurich




"Tannhäuser"
Vienna

984 wirkte sie zusammen mit Pavarotti und Cappuccilli bei einer sensationellen Inszenierung von "Un ballo in maschera" in Genf mit, die auch fürs Fernsehen aufgenommen wurde.

1993 fügte Anna Tomowa-Sintow ihrem berühmten Strauss Repertoire eine weitere bedeutende Partie hinzu, als sie bei einer konzertanten Aufführung in Paris zum ersten Mal und mit riesigem Erfolg die "Ägyptische Helena" sang. Kurz danach folgte davon auch eine Opernaufführung beim Festival im Athener Megaron.



"Lohengrin"
Salzburg Festival



nna Tomowa-Sintow gab ihre Debüts an den drei wichtigsten nordamerikanischen Opernhäusern allesamt als Donna Anna ("Don Giovanni"): 1974 in San Francisco, 1976 an der Metropolitan Opera und 1980 an der Lyric Opera in Chicago. In San Francisco sang sie dann 1976 die Leonora ("La Forza del Destino") und 1979 die Elisabeth ("Don Carlo"). Sie kehrte regelmäßig zu bedeutenden Inszenierungen an die MET zurück und wurde eingeladen, an der Fernsehübertragung der Gala anläßlich des hundertjährigen Bestehens der MET mitzuwirken, wo sie das Publikum mit einer sensationellen "Ernani involami" begeisterte. Im darauffolgenden Jahr eröffnete sie die 84er Saison an der MET mit der Elsa neben Placido Domingo als "Lohengrin" - eine Darbietung, die ihr viel Anerkennung einbrachte. Sie kehrte später wieder zurück, um unter anderem an der Fernsehübertragung von "Simone Boccanegra" (auch auf Video veröffentlicht) teilzunehmen und bei "Aida" mitzuwirken (mit Pavarotti), alles unter dem Dirigat von James Levine.






it ihm nahm sie "Ariadne auf Naxos" auf, eine Aufnahme, welche den Grammy gewann. Das MET Publikum bejubelte 1979 auch ihre allererste Marschallin unter Erich Leinsdorf (mit Wiederaufnahmen in den Jahren 1986 und 1993), 1987 ihre bewegende Traviata und 1993 eine aufregende Tosca. Sie wurde ein besonderer Liebling des Chicagoer Publikums aufgrund ihrer Aufführungen von "Don Giovanni" (Donna Anna), Aida (mit Pavarotti zur Saisoneröffnung 1983), Madama Butterfly (in der hinreißenden Inszenierung von Harold Prince, die im Fernsehen übertragen wurde), ihrer sensationellen Leonora ("Il Trovatore"), Traviata, der Marschallin und Tatjana - alles Inszenierungen unter der musikalischen Leitung von Bruno Bartoletti.






nna Tomowa-Sintow hat außerdem zahlreiche Liederabende in der ganzen Welt gegeben: in Paris, London, an der Scala, in Wien, bei den Salzburger Festspielen, Berlin, Hamburg, München, Barcelona, in Madrid und Tokyo. Ihr Repertoire umfaßt eine vielschichtige Auswahl an Brahms, Strauss, Tschaikowsky, Wagner und Rachmaninov-Liedern.

Ihr gesamtes Konzert Repertoire ist auf Schallplatte aufgenommen worden (der größte Teil davon auch gefilmt und auf Video veröffentlicht) mit Herbert von Karajan als Dirigenten: Beethovens 9. Sinfonie und "Missa Solemnis", Brahms "Deutsches Requiem", Bruckners "Te Deum", Mozarts "Requiem" und "Krönungsmesse", Bachs "Magnificat", "H-moll Messe" und "Matthäus-Passion", das "Verdi Requiem" und Strauss "Vier letzte Lieder".







hre jüngste Aufnahme, Erich Korngolds "Das Wunder der Heliane", fand enorme internationale Anerkennung und ergänzt ihre vielfältige und umfangreiche Diskographie von Opernwerken: "Le Nozze di Figaro", zweimal "Don Giovanni" (Böhm und Karajan), "Die Zauberflöte", "Lohengrin", "Der Rosenkavalier", "Ariadne auf Naxos", "Capriccio", "Madama Butterfly", "Tosca", "La Traviata", "Aida", sowie 3 Arien Alben und eine Aufnahme von Haydns "Schöpfung".

Anna Tomowa-Sintow ist berühmt für ihre einzigartige Kunst sowohl im italienischen als auch im deutschen Fach und entwickelt und vertieft die verschiedensten Facetten beider Fächer fortlaufend weiter.





995 hat sie zum ersten Mal mit großem Erfolg die herausragende Rolle der "Norma" in Zürich dargestellt und 1997 sang sie ihre erste Sieglinde neben Rene Kollo's Siegmund. 1998 folgten zwei triumphale Erfolge mit ihrer ersten Santuzza ("Cavalleria Rusticana") an der Staatsoper Berlin und ihrer ersten "Salome" (konzertant) zur Eröffnung der Spielzeit des Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Zur feierlichen Wiedereröffnung des Liceu Opernhauses hat Anna Tomowa-Sintow ein weiteres Debut gegeben: ihre erste Turandot im Herbst 1999.

Im Frühjahr 2000 bezauberte sie von neuem ihr Publikum an der Londoner Covent Garden Opera in ihrer Paraderolle, der Marschallin im "Rosenkavalier". Im September folgte dann eine weitere ihrer grossen Strauss Partien: die Kaiserin in der "Frau ohne Schatten" an der Deutschen Oper Berlin unter Christian Thielemann, bevor sie das Jahrtausend mit der Maddalena/"Andrea Chenier" in Spanien beschloss.




er Beginn von 2001 war gekennzeichnet von einem einmaligen Konzert des Verdi Requiems in der Münchner Philharmonie und einem grossen Gala Solo Konzert in Nürnberg mit verschiedenen Opernarien. Zu Ehren des Verdi Jahres gab sie im Frühjahr weitere Konzerte des Requiems innerhalb Europas, sowie Gala Konzerte in Mailand und in Athen zum 10-jährigen Jubiläum des Megarons. Im gleichen Jahr wurde in Amerika eine Briefmarke mit ihr in der Rolle der Desdemona zum Verdi Gedenkjahr herausgebracht. Ihr 35. Bühnenjubiläum feierte Anna Tomowa-Sintow mit einer konzertanten Aufführung der "Aida" an der Nationaloper Sofia am 23.September 2001. In 2002 folgte eine Liederabend Tournee, darunter an der Londoner Wigmore Hall und in Barcelona, sowie Galakonzerte und eine Aufführungsserie von Verdis "Un ballo in maschera" und "Don Carlo"in Japan, mit dem sie Ende des Jahres als Elisabetta dort gastierte. Im Februar und Dezember 2003 kehrte sie erneut nach Tokyo für Konzerte in der dortigen Bunka Kaikan und Suntory Hall zurück. In 2004 konnte man Anna Tomowa-Sintow zum ersten Mal als Fremde Fürstin in Dvorak's "Rusalka" erleben.




n 2005 gab Anna Tomowa-Sintow ein grosses Arien Konzert zu Ehren des 80-jährigen Bestehens der Oper ihrer Heimatstadt Stara Zagora (dem ältesten Opernhaus Bulgariens). Daraufhin folgte im Athener Megaron ein Liederabend, sowie eine Meisterklasse und ein gemeinsames Abschlusskonzert mit ihren Studenten. Sie war ausserdem die Solistin der populären Sommerkonzerte des NHK Symphony Orchestra in Tokyo und Osaka (Opernarien mit Fernsehübertragung) und gab erneut eine Meisterklasse beim Music Festival in Kirishima. Zum Abschluss davon sang sie die Wesedonk Lieder mit Orchester. Im Jahre 2006 sang sie die Gräfin in einer erstmaligen konzertanten Aufführung von "Figaros Hochzeit" in Sofia, anlässlich des Mozart Gedenkjahres.




007 sang sie mit triumphalem Erfolg die Sieglinde in einer konzertanten Aufführung des ersten Aktes der "Walküre" sowie in Tokyo Strauss' Vier letzte Lieder mit dem NHK Symphony Orchestra (live TV Übertragung) und zum Abschluß des Jahres ihr erstes Weihnachtskonzert mit Orchester und Knabenchor. In 2008 trat sie zum ersten Mal beim Schleswig Holstein Musik Festival auf mit einem stürmisch gefeierten Liederabend und anschliessender Meisterklasse.


n 2009 und 2010 folgten bejubelte Weihnachtskonzerte mit dem Tölzer Knabenchor am Athener Megaron und in Japan, sowie weitere Meisterklassen ebenfalls in Athen und Japan und an der Musikhochschule in Rostock. Sie ist ausserdem regelmässiges Jurymitglied bei grossen internationalen Gesangswettbewerben, darunter der Mirijam Helin Wettbewerb in Helsinki und der Internationale Gesangswettbewerb "Reine Elisabeth" in Brüssel.


n 2011 wird sie erneut beim Schleswig-Holstein Musikfestival, sowie an der Salzburger Sommerakademie des Mozarteums eine Meisterklasse geben, gefolgt vom Londoner Royal Opera House Covent Garden, wo sie ebenfalls die jungen Sänger durch ihre Kunst inspirieren wird. Zum Ende des Jahres gibt Anna Tomowa-Sintow ein feierliches Galakonzert am wiedereröffneten Opernhaus ihrer Heimatstadt Stara Zagora. Im Dezember dann hält die Künstlerin eine weitere Meisterklasse an der staatlichen Musikakademie in Sofia, deren 90-jähriges Bestehen gefeiert wird, gefolgt von einem großen Abschlusskonzert an der Nationaloper zusammen mit ihren Studenten.


     

 

 

"Il Trovatore"
Chicago Lyric Opera

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Anna Tomowa-Sintow mit S.H. Prinz Charles nach einer Vorstellung von "Le nozze di Figaro" an der Royal Opera House Covent Garden in London